Interdisziplinarität, zunehmende Komplexität und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit stellen zentrale Hersausforderungen in der Entwicklung moderner technischer Systeme dar. Um hierbei nicht nur den heutigen, sondern auch zukünftigen Prinzipien und Anforderungen gerecht zu werden, werden Ingenieurinnen und Ingenieure zu zentralen Entscheidern. Hierbei gilt es, Entscheidungen mit Weitblick über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu treffen und  zukünftige Entwicklungen bestmöglich abzuschätzen und zu berücksichtigen.

Genau hier setzt die Grundlagenforschung im DFG-Schwerpunktprogramm „Hybride Entscheidungsunterstützung in der Produktentstehung“ (SPP 2443) an! Im Rahmen der Forschung sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie Verfahren und Methoden der Data Science und Künstlichen Intelligenz (DS/KI) zukünftig in Ergänzung zu menschlichen Fähigkeiten und etablierten Methoden der Ingenieurswissenschaften eine Leistungssteigerung der Produktentstehung bewirken können. Die Erkenntnisse aus der Forschung werden genutzt, um den Menschen in seinen Entscheidungen zu unterstützen und somit die Produkt- und Prozessgestaltung effizienter und präziser zu gestalten. 

6
Forschungsprojekte in der ersten Förderperiode.
Stand: Dezember 2024
11
an den Forschungsprojekten beteiligte Universitäten
Stand: Dezember 2024
40
beteiligte Forscherinnen und Forscher im SPP
Stand: Dezember 2024

Der ge­ne­ri­sche Pro­dukt­le­bens­zy­klus

Das Produktleben in einer Kreislaufwirtschaft ist durch Material- und Informationszirkularität gekennzeichnet. Im SPP 2443 wird die Informationszirkularität genutzt, um Materialzirkularität auf möglichst hohem Niveau zu ermöglichen. (Gräßler & Pottebaum 2021)

DOI: 10.3390/app11104516